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Nachrichten

18-01-2010 - Foto des Jahres

Copyright A.S.O. / Amaury Sport Organisation

Natasha Pisarenko von der Agentur Associated Press wurde von Agustin Agraz, Public Affair Manager von LAN Argentina, für das von ihr während der Dakar gemachte Foto ausgezeichnet.


Copyright Natasha Pisarenko
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01-01-2010 - AUF BALD, BUENOS AIRES

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Nach einer Startpodium-Zeremonie, zu der 800.000 Porteños erschienen sind, haben die Teilnehmer der Dakar-Rallye Buenos Aires in Richtung des ersten Biwaks verlassen. Dort wird morgen früh der Start zur ersten Spezialwertung gegeben.

Falls sie noch etwas mehr Motivation gebraucht haben sollten, um die Strecke in ihrer Gesamtheit in Angriff zu nehmen, hat wohl die massenhafte Sympathiebezeugung über den sechs Kilometer langen Parcours den Teilnehmern einen zusätzlichen Grund geliefert, um nach Buenos Aires zurückzukehren. Die 362 Fahrer und Teammitglieder, die nach Abschluss der technischen Abnahmen auf der offiziellen Starterliste standen, mussten jedoch auf die Gesellschaft von Javier Pizzolito verzichten, der dem ersten Schicksalsschlag bei der diesjährigen Dakar zum Opfer gefallen ist: das Motorrad des argentinischen Amateurs ist noch vor dem Verlassen des Parc Fermé ausgebrannt. Die 361 verbleibenden Teilnehmer hingegen konnten in einem Bad in der Menge noch jede Menge Energie tanken, einige unter ihnen hatten dies bereits 2009 miterlebt. Es handelt sich dabei offenkundig um Gefühle, von denen man nicht genug bekommen kann. Die argentinischen Teilnehmer, doppelt so viele wie im letzten Jahr, begaben sich mit einer Art patriotischer Emotion zum Obelisken. Die anderen, die Ozeane überwunden haben, um an diesem Augenblick des kollektiven Überschwangs teilzunehmen, konnten den Umfang dieses Phänomens kaum erfassen.

Angefeuert durch diese einzigartige Bündelung von Aufmunterung und Applaus, haben die Fahrzeuge der Dakar im Anschluss daran ihre ersten Radumdrehungen absolviert, mit einer Expedition ohne groβe Schwierigkeiten in die argentinische Pampa. Um im Hinblick auf das Auslösen der Stoppuhren morgen früh nicht allzu früh aufstehen zu müssen, haben die Organisatoren ein erstes Biwak in Colon aufgeschlagen, in der Nähe vom Startort der ersten Spezialwertung. Heute bestand das Programm aus einer Verbindungsstrecke von 317 Kilometern auf der Straβe. Dies stellt die Abenteurer vor keinerlei Probleme im Hinblick auf die insgesamt 9.000 Kilometer, bei denen sie sich dann insbesondere den Dünen der Atacama-Wüste in Chile stellen müssen. Heute abend aber in Colon wird schon im Zelt geschlafen. Die Dakar hat begonnen.


01-01-2010 - Alle vereint in La Rural

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Die Teilnehmer der Dakar-Rallye haben das Jahr mit einer groβen Zusammenkunft begonnen, einmal mehr im Messezentrum von La Rural, bei der Etienne Lavigne den Piloten und Teams vielerlei Anweisungen mit auf den Weg gegeben hat. Das traditionelle Briefing wurde mit dem Eid des jüngsten Fahrers, Rodrigo Caballero, eröffnet, der die Wünsche für sportliches Verhalten bei der Austragung der Ausgabe 2010 ausgesprochen hat. Der Chef der Dakar hat danach kurz die Strecke vorgestellt und den Teilnehmern dann die einzuhaltenden Sicherheitsanweisungen, die Verfahren zum Auslösen eines Notalarms bei Unfällen, u.a. Dinge in Erinnerung gerufen. Im Anschluss daran wurde ein Treffpunkt im Hinblick auf die Zeremonie für das Startpodium ausgemacht, die am Fuβe des Obelisken an der Prachtstraβe des 9. Juli in Buenos Aires stattfinden wird. Der erste Motorradfahrer wird dort um 14.30 Uhr erwartet.


31-12-2009 - UND JETZT: CHAMPAGNER!

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Die technischen und administrativen Abnahmen enden am späten Nachmittag für die Fahrer und Teams der Dakar-Rallye. Bevor sie nun den Kampf auf den Pisten aufnehmen, können sie noch den Sylvesterabend in der argentinischen Hauptstadt genieβen und dann noch das Bad in der Menge im Hinblick auf die Zeremonie zum Startpodium am morgigen Nachmittag. Insgesamt werden 151 Motorräder, 25 Quads, 134 Autos und 52 Lastwagen an den Start der Rallye gehen.

Der letzte Akt der "technischen Abnahmen" nimmt mit dem Defilee der groβen Favoriten um den Titel in den einzelnen Kategorien stets eine besondere Dimension an. Die Perspektive bevorstehender Auseinandersetzungen lädt Journalisten und Zuschauer dazu ein, bei den technischen und physischen Qualitäten der Anwärter bereits eine erste Auswahl zu treffen, die sich ankündigenden Duelle anzudeuten, den einen oder anderen Siegaussichten zuzusprechen... In dieser Stimmung zeigen alle Betroffenen Muskeln, mit der angebrachten Dosis Bescheidenheit im Hinblick auf das anstehende Menü. In der Motorrad-Kategorie hindert die Veränderung des Regelwerks die meisten Beobachter nicht daran, sich auf das Duell einzuschieβen, das zwischen Cyril Despres und Marc Coma - in gleicher Anzahl Sieger der vier letzten Ausgaben - weitergehen kann. "Wir haben sicherlich eine lange gemeinsame Geschichte", sagt dazu Cyril Despres, der zudem lehrreiche statistische Elemente zu ihrer Auseinandersetzung beizusteuern hat. "Ich habe in meiner Laufbahn bislang 16 Siege bei Rallye Raids errungen, und Marc deren 17 seit der Marokko-Rallye. Wir liegen über die Dauer sehr nahe beieinander." Die Fahrer der 450cc-Maschinen haben aber eine günstige Voraussetzung mit der Leistungsdrosselung der 690er. Heute war es vor allem an David Casteu, der für den französischen Hersteller Sherco fährt, und an Francisco "Chaleco" Lopez, auf den die Italiener von Aprilia gesetzt haben, ihre Absichten kundzutun. Bei der Zusammensetzung des Podiums wird vielleicht mit ihnen zu rechnen sein...

Bei den Vierrädern sind die Debatten genauso lebhaft nach der Absolvierung der technischen Abnahmen der fünf Volkswagen-Teams, die am Vormittag die ganze Aufmerksamkeit auf sich gelenkt haben. Innerhalb des deutschen Rennstalls alleine lässt die Konkurrenz bereits lebhafte Auseinandersetzungen erahnen, insbesondere zwischen Carlos Sainz und Nasser Al Attiyah. Der Titelträger, Giniel De Villiers, der auf Konstanz setzt, sieht die Gefahr zum Ende seiner Überlegungen jedoch anderweitig: "Ich glaube, dass der BMW X3 für uns sehr viel gefährlicher sein wird als letztes Jahr und dass Stéphane Peterhansel besser positioniert ist, um den Sieg zu erringen. Unsere gröβte Herausforderung wird die Auseinandersetzung mit ihnen sein." Beim BMW X-Raid Team führt die Ankunft des Mannes aller Rekorde in der Tat zu einer neuen Glaubwürdigkeit mit ehrgeizigen Ankündigungen. "Peter" ist im übrigen der Meinung, dass die mit seinem Kollegen Nani Roma am Wagen geleistete Arbeit ihn dazu befugt, - warum nicht ? - einen zehnten Titel bei der Dakar ins Auge zu fassen: "Es ist klar, dass diese Zahl mich lockt und sich mir seit Jahren verwehrt. Sollte es mir gelingen, wäre es zudem die Meisterung einer sehr schönen Herausforderung mit dem Team, dank derer wir neu durchstarten konnten". Um es aber zu schaffen, gilt es die Race Touareg in den Griff zu bekommen, aber auch den Amerikaner Robby Gordon im Zaum zu halten.

Für die Spitzenfahrer wie auch für die Amateure sind bei der Zusammensetzung des Sylvester-Menüs Mäβigung und Leichtigkeit angesagt. Das Jahr 2010 wird mit einer Podiumzeremonie am Fuβe des berühmten Obelisken in Buenos Aires beginnen. Dann heisst es, sich den 9.000 Kilometer Straβen, Pisten und Dünen durch Argentinien und Chile zu stellen.


31-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 3: Carlo de Gavardo, chilenischer Botschafter

"Wir waren bei der Geburt des Autos dabei". Carlo de Gavardo spricht mit besonderer Zuneigung von dem riesigen Hummer mit der Nr. 326, den er steuern wird. Anfang Dezember war er bei Robby Gordon in Kalifornien, um den letzten Vorbereitungen seines Autos beizuwohnen. So wie man ein Wunderkind behütet. Zur Überraschung des nordamerikanischen Fahrers im übrigen, für den der Professionalismus seines Teams ausreicht, um alle Garantien zu liefern. Doch Carlo ist Südländer: "Ich funktioniere noch ein wenig wie früher. Ich muss die Dinge selber sehen und anfassen", rechtfertigt er sich. Im bequemen Sessel des Teilnehmerbereichs im Abnahmezentrum strahlt er erstmals so etwas wie Entspanntheit und Zugänglichkeit aus. Diese zweite Dakar am Steuer eines Pkw könnte aber die Ausgabe mit dem gröβten Druck werden: wirtschaftliche Unterstützung durch den chilenischen Staat, die nationalen Farben auf der Karosserie, das Ganze vor dem Hintergrund des zweihundertjährigen Bestehens der Nation! De Gavardo setzt jedoch weiter auf Coolness. Und Humor. "Das sind Ferien für mich", lächelt er. "In Chile bin ich es gewohnt, sehr früh aufzustehen. Und die Dakar auf dem Motorrad erlebt man auch stets im Morgengrauen... Im Auto dann aber hat man die Ruhe weg!" Neben der Zufriedenheit, das Rennen mit Juan Pablo Martinez, einem erfahrenen Co-Piloten, anzutreten, gibt er aber auch gleich im Anschluss zu, dass die Situation überaus symbolbehaftet ist: "Ich bin voller Stolz angesichts der Tatsache, dass die chilenische Regierung sich entschieden, mir so gute Bedingungen für das Rennen zu bieten." Die Ambitionen bleiben jedoch gemäβigt: "Mein Sieg ist anzukommen. Das ist das Wichtigste. Der Platz in der Gesamtwertung nimmt nur 10% meiner Gedanken ein."


31-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 3: De Villiers die Ruhe selbst

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Seit mehreren Ausgaben schon die Nummer 300 am Start der Dakar-Rallye zu tragen, zieht noch mehr die Aufmerksamkeit von Begleittross und Zuschauern an. Als Sieger der Dakar 2009 ist Giniel De Villiers im Laufe des Morgens zu den technischen Abnahmen erschienen und trug dabei diese berühmte Nummer auf der Haube seines Volkswagen Race Touareg zur Schau. Innerhalb der VW-Armada ist er jedoch nur einer von mehreren Fahrern. Und vor allem einer der 5 Anwärter auf den Titel des deutschen Teams. "Es gibt keine Teamanweisungen, und es gibt keine Nummer 1. Und das ist sehr gut so. Aber wenn man den 3. oder 4. Platz anpeilen sollte, könnte man gleich zuhause bleiben. Ziel ist der Sieg." Die Ankunft des katarischen Fahrers Nasser Al Attiyah und des Brasilianers Neves in der Mannschaft beunruhigt den Südafrikaner nicht besonders. "Das ändert überhaupt nichts an meiner Herangehensweise an die Dakar. Wir verstehen uns schon sehr gut mit Carlos (Sainz) und Mark (Miller), es gibt keinen Grund, warum dem nicht auch mit den beiden Neuen so sein sollte...".


31-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 3: Faria, der einfache Soldat

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Zu positiven Überraschungen kommt es manchmal nur wenige Wochen vor dem Beginn der Dakar-Rallye. Nachdem er sein Budget nicht zusammenbekommen hatte, wollte Ruben Faria die Feiertage eigentlich bei der Familie in Portugal verbringen. Nun geht er letztlich doch noch in Buenos Aires an den Start, um den verletzten James West zu ersetzen und als "Wasserträger" für Cyril Despres im Red Bull KTM-Team tätig zu werden. Nun kann er sich dem Franzosen erkenntlich zeigen und ihn die ganze Rallye lang unterstützen. "Ich bin einzig hier, um Cyril zu helfen. Dieses Jahr werde ich mich auf keinerlei Resultat konzentrieren, ich denke nur an Cyril. Er ist meine Priorität." Der Fahrer, der die erste Sonderprüfung der Dakar 2007 gewonnen hatte, gesteht, sich auf seinem neuen Bike noch nicht ganz wohl zu fühlen: "Diese groβe Hubklasse bin ich nicht gewohnt, ich werde aber schnell die Zeit zum Eingewöhnen finden..."


31-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 3: Volksfest im Dorf

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Die Dakar-Rallye ist dieses Jahr wieder und mehr denn je ein riesiges Volksfest. Die Zuschauer, die erneut zahlreich erschienen sind, um die Fahrzeuge und die Teilnehmer bei den technischen Abnahmen zu bewundern, haben zudem die Möglichkeit im Dakar-Dorf herumzuspazieren, in dem von den Sponsoren allerlei Aktivitäten angeboten werden. Das reicht von der Ausgabe von Geschenken durch charmante ’Froschfräuleins’ bei Cetelem bis zu einem Geländetest im Volkswagen Amarok auf einer eigens eingerichteten Strecke mit Buckeln, Spuren und Hindernissen aller Art. All jene, die noch nicht das Glück hatten, ein Telefon bei Personal zu gewinnen, können sich statt dessen mit einem Red Bull erfrischen und dabei die Sprünge der Skate-Boarder und BMX-Fahrer bewundern. Und schlieβlich konnten die gestern unter der heiβen "porteño"-Sonne anwesenden Aficionados an einer sympathischen Autogramm-Session mit dem gesamten, von Carlos Sainz angeführten Volkswagen-Team teilnehmen.


31-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 3: Die Elitefahrer an der Reihe

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Das Programm der technischen und administrativen Abnahmen geht für die Teilnehmer der 32. Ausgabe der Dakar-Rallye heute zu Ende. Die endgültige Starterliste wird somit zum späten Nachmittag festgelegt, sobald alle Favoriten in den verschiedenen Kategorien ihr Defilee vor den Kameras und den auf dem Messegelände von La Rural anwesenden Zuschauern beendet haben. So werden bei den Bikern Titelträger Marc Coma und sein ständiger Widersacher, Cyril Despres, ihre KTMs dem Urteil der Rennkommissare unterziehen. Dabei begegnen sie bereits David Casteu auf seiner brandneuen Sherco 450cc oder auch Francisco "Chaleco" Lopez, der von der italienischen Marke Aprilia angeheuert wurde. Bei den Pkw präsentiert sich der Vorjahressieger Giniel De Villiers heute Nachmittag im Teamverband mit Carlos Sainz und Nasser Al Attiyah. Auf die Race Touaregs folgen unmittelbar die X3 vom Team BMW X-Raid: Stéphane Peterhansel, Nani Roma und Guerlain Chicherit, die bereits vor Ungeduld brodeln. In den weiteren Reihen dürfte auch Robby Gorden unruhig werden, der im übrigen dem chilenischen Star Carlo De Gavardo einen Hummer anvertraut hat.


30-12-2009 - WENN BUENOS AIRES ERBEBT…

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Am zweiten Tage der technischen Abnahme der Fahrzeuge sind die argentinischen Schaulustigen scharenweise ins Ausstellungszentrum von La Rural geströmt. Die Stunde der Auseinandersetzung auf der Piste rückt näher.

Auf Fox Sports kam das südamerikanische TV-Publikum in den Genuss einer Sendung, die ausschließlich Orlando Terranova gewidmet war, dem Piloten am Steuer seines Mitsubishi Lancer, auf dem sämtliche argentinischen Sieghoffnungen in der Autokategorie ruhen. In ihren Tagesausgaben beschäftigen sich beispielsweise die Zeitungen Clarin, La Nacion, El Pais und Diario Z mit der Veranstaltung. Und die Schaulustigen aller Altersklassen pilgern nach La Rural, wo die technischen und administrativen Kontrollen stattfinden. Auf dem Programm stehen Autogrammstunden mit den Piloten, Fotos der Motorräder und Trucks, die in den abgeriegelten Fahrzeugpark fahren, Vorführungen und Animationen der Rallye-Partner: Mehrere Zehntausend Zuschauer haben bereits das Dakar Village betreten, um sich von der Atmosphäre berieseln zu lassen.

Auf den Alleen hat das Stelldichein in erster Linie für die Teilnehmer maßgebliche Bedeutung, die einen Stand nach dem anderen abklappern, um nach dieser ersten Geduldsprobe jenen Stempel zu erhalten, der sie zum Start bei der ersten Etappe berechtigt. In der absoluten Mehrzahl der Fälle verlaufen diese Formalitäten reibungslos, aber die Fahrer und Piloten sind auch kreativ. Pechvogel des Tages ist Kutlu Torunlar, der sich beim Aufsteigen auf sein Motorrad am Knie verletzte. Der für sein Verletzungspech nahezu berühmte Türke hat sich seine gute Laune ob dieses Zwischenfalls aber nicht vermiesen lassen. Er wird sich am Freitag auf jeden Fall auf die Piste begeben, wie auch die übrigen Piloten der 450er-Klasse, die auf das neue Regelwerk hoffen, um im Duell Coma-Despres ein Wörtchen mitzureden. David Frétigné, Dritter 2009, hat aus seinen Ambitionen keinen Hehl gemacht: „Ich will um den Sieg mitfahren.“ Bei den Lastwagen präsentieren sich die von Chagin und Kabirow angeführten Teams, die siebenmaligen Sieger bei den letzten neun Auflagen, als haushohe Favoriten. Ihre beeindruckenden Kamaz-Trucks sind offiziell zugelassen.

Am letzten Tag der Kontrollen werden die Journalisten und Schlachtenbummler in La Rural die Schwergewichte der Rallye Dakar erleben können. Der verkleinerte Lufteinlass mag zwar die Motorleistung der KTM-Maschinen von Marc Coma und Cyril Despres drosseln, allerdings werden beide so oder so in den Titelkampf eingreifen. Bei den Autos beginnt die Konfrontation zwischen Volkswagen und BMW X-Raid auch vor den Fernsehkameras.


30-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 2: Na das kann ja heiter werden für Kutlu…

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Dass man einen Motorradfahrer nach Abschluss einer Dakar-Etappe hinken sieht, ist nichts Ungewöhnliches. Eine ähnliche Szene noch vor dem eigentlichen Start in Buenos Aires zu beobachten, ist indes eher selten. Vor allem, wenn der Betroffene auch noch sein schönstes Lächeln auflegt. Nichtsdestotrotz fiel es dem Türken Kutlu Torunlar in den Alleen von La Rural sichtlich schwer, sich von einem Stand zum nächsten zu bewegen – das sind wohl kaum ideale Voraussetzungen, um die anspruchsvollste Rallye der Welt in Angriff zu nehmen. „Beim Aufsteigen auf mein Motorrad vorhin habe ich mir das Knie heftig gestoßen und bin dann zu allem Übel auch noch mit meinem Bein gegen das Navigationssystem geknallt, das ich soeben installiert hatte. Das Ergebnis ist ein großer Einschnitt an der Wade und eine weitere, noch heftigere Kerbe auf der Kniescheibe, die bandagiert werden musste. Das ist allerdings nichts, was den hart gesottenen Kutlu stören könnte. Er hat bei der Rallye Dakar schon ganz andere Dinge erlebt, insbesondere bei der Auflage 2007, die er mit ausgerenktem Schlüsselbein und Bänderdehnung im Knie beendete.


30-12-2009 - AUTORENNEN: VOLKSWAGEN, DIE BELAGERTE FESTUNG

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Jetzt gilt es den Vorjahreserfolg zu bestätigen, bei dem das Volkswagen-Team erstmals einen Diesel-Pkw aufs oberste Treppchen des Podiums bei der Dakar-Rallye gebracht hat. Giniel De Villiers, der in perfekter Weise den erfolgreichen Kompromiss zwischen Virtuosität, Leistungsfähigkeit und Umsicht bei hoher Geschwindigkeit repräsentiert, hat sich diese Ehre nach einem Ausscheidungsrennen gesichert, dem insbesondere sein Teamgefährte Carlos Sainz nach 6 gewonnenen Sonderprüfungen drei Tage vor der Zielankunft doch noch zum Opfer fiel! Trotz des gestürzten "Matadors" konnte Volkswagen dennoch mit Mark Miller einen weiteren Race Touareg aufs Podium bringen - auf Platz zwei. Diese Machtdemonstration garantiert jedoch in keinerlei Weise einen Spaziergang bei der zweiten südamerikanischen Ausgabe der Dakar, die am Freitag, den 1. Januar ihren Anfang nehmen wird.

Innerhalb des deutschen Werksteams könnten die üppig verfügbaren Mittel eine dramatische Wendung nach sich ziehen. Der Transfer des hitzigen Nasser Al Attiyah hat eine Konkurrenzsituation geschaffen, die Exzellenz, aber auch Fehlern förderlich sein könnte. Bei der Rallye Dos Sertoes und dann bei der Silk Way Rallye hat der katarische Fahrer bis zum Vorabend der Zielankunft jeweils ein starkes Tempo vorgelegt. Doch durch überstürztes Verhalten ist er jedesmal von der Piste abgekommen, was seinem Rivalen um den Titel, Carlos Sainz, zugute kam. Bei einem doppelt so langen Rennverlauf könnte man sich erneut massive Ausfälle vorstellen! Niemand weiss, ob Giniel De Villiers wieder optimal positioniert sein wird, um sich dann am Ende den Sieg zu sichern.

Den Rückzug von Mitsubishi hätte man bei VW in der Tat als günstiges Ausscheiden des bedrohlichsten Widersachers deuten können. Statt dessen sind durch das Wechselspiel der Fahrer zwischen den Teams die Voraussetzungen wieder völlig verändert worden, wodurch die BMW X3 wiederum ihre Chance bekommen. Das Team X-Raid hat sich nämlich die Dienste von Stéphane Peterhansel und Joan "Nani" Roma gesichert und damit zwei Ausnahmepiloten in die Mannschaft bekommen, und vor allem zwei Vorbereiter, die das Auto scheinbar dank zahlreicher Test- und Einstellsessions völlig verwandelt haben. Der X3 ist demnach zuverlässiger, stabiler und könnte in Argentinien und Chile länger mit dem Race Touareg konkurrieren als bei der Ausgabe 2009. X-Raid kann zudem auf eine homogene Gruppe zählen, die durch Guerlain Chicherit vervollständigt wird, den Weltmeister der Disziplin im Jahre 2009.

Die Überlegenheit der Diesel- gegenüber der Benzin-Technologie scheint zwar für die meisten Mitstreiter erwiesen zu sein, doch Robby Gordon gibt sich noch nicht geschlagen. Der Amerikaner hat im Renngeschehen bewiesen, dass sein Talent sich nicht auf groβe Ankündigungen beschränkt, und die letzte Dakar an 3. Position beendet. Sein Temperament wird ihn zu einem noch besseren Ergebnis antreiben! Und schlieβlich kehren die Mitsubishi Lancer, welche die Dakar durchs Hintertürchen verlassen hatten, mit bescheideneren Ambitionen zurück, aber vielleicht zu ganz neuem Geschick. Inzwischen sind sie von Nicolas Misslin aus Marseille gekauft worden, der sie dann ihrer Diesel-Motoren entledigt hat, um diese durch Benzinmotoren zu ersetzen, die für die strukturellen Möglichkeiten eher geeignet zu sein scheinen. Der Portugiese Carlos Sousa und der Argentinier Orlando Terranova sind angeheuert worden, um Ehrenplätze zu erobern.


30-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 2: Ullevalseter, der ewige Zweite!

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Die Jahre gehen vorbei, und Pal-Anders Ullevalseter sieht vor der technischen Abnahme immer noch genauso verloren aus, oder zumindest sehr entspannt. Der Norweger mit dem wirren Blondschopf wird bei seiner 8. Teilnahme an der Dakar-Rallye einmal mehr ein Anwärter aufs Podium sein. Bevor er aber einen vorderen Platz in der Gesamtwertung anpeilt, hat der 41jährige KTM-Pilot ein anderes Ziel: "Ich habe acht Mal eine Sonderprüfung an zweiter Stelle beendet, dieses Jahr werde ich daher versuchen, einmal ganz vorne zu enden. Endlich!" Dieser potenzielle Poulidor der Rallye Raids hat dennoch im Jahre 2007 mit dem Abschlusspodium geflirtet. "Mein Ziel sind die Top 3", sagt er uns entschlossen.


30-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 2: Argentinien im Herzen der Dakar

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Bei Zahlen gilt es stets, Vorsicht walten zu lassen. In La Rural aber sprechen die Zahlen bereits eine deutliche Sprache: die Dakar hat in Buenos Aires seit dem Beginn der administrativen und technischen Abnahmen schon einen sehr starken Besucherandrang in den öffentlichen Bereichen der Rallye hervorgerufen. Leonardo Boto, der Direktor vom Nationalen Institut für Tourismus, hebt dabei insbesondere den Erfolg des Dakar-Dorfes hervor: "Seit der Eröffnung des Dorfes am 29. haben wir 30.000 Besucher verbucht, davon 17.000 zahlende Gäste. Das liegt weit über den Zahlen des letzten Jahres." Die Präsentation der Teilnehmer auf der Avenida 9 de Julio am kommenden 1. Januar dürfte somit logischerweise die halbe Million Menschen überschreiten, die vor nunmehr 12 Monaten gekommen war, um den Wettstreitern zuzujubeln. Die Tragweite der Dakar-Rallye situiert sich für die argentinischen Behörden aber auch noch auf anderen Ebenen. Enrique Meyer, Staatssekretär für Tourismus der Republik Argentinien (rechts auf dem Foto), unterstreicht zudem die anderen positiven Folgen der Rallye. "Am Tage nach dem Abschlusspodium der Rallye im letzten Jahr hat unsere Botschaft in Paris doppelt so viele Anfragen als üblich zu möglichen Urlaubsreisen erhalten. Die Dakar trägt dazu bei, unser Land neu zu positionieren, und die Bildfolgen zu den Landschaften beispielsweise, die im französischen Fernsehen präsentiert werden, sind dabei von entscheidender Bedeutung." Doch die Dakar erweist sich nach Meinung des Staatssekretärs auch als Augenöffner für andere Sportveranstalter. Es sind bereits Gespräche angelaufen, um andere internationale Sportevents hier ausrichten, wie etwa die WM der Flugakrobaten oder das Volvo Race. Die Dakar öffnet einmal mehr den Weg.


30-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 2: Rodrigues bereit zum Doppelpack

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Der Sieger der letzten Etappe der Dakar 2009 auf dem Wege nach Buenos Aires, Helder Rodrigues, könnte sehr wohl der erste Sieger einer Sonderprüfung bei der Ausgabe 2010 sein. Der Portugiese hat mit seiner Yamaha 450cc die Maschine und auch die Qualitäten, um sich auf den gewundenen Wegen der Provinz Cordoba auszuzeichnen. "Es ist möglich," sagt der dreifache Etappensieger (zwei im Jahre 2007, eine in 2009) bei seiner Absolvierung der technischen Abnahme, "doch ich werde diese Dakar ruhig angehen, ich habe andere Ziele." Als Fünfter der Gesamtwertung bei der letzten Ausgabe kann Rodrigues sich logischerweise höhere Ziele stecken: "Für mich wäre ein Abschluss unter den ersten drei Fahrern schon eine sehr gute Sache, aber ich bin noch jung, ich habe noch Zeit." Der 30 Jahre alte Portugiese wird auf seiner kleinhubigen Maschine veilleicht die neue Konstellation bei den Motorrädern nutzen können. "Ich glaube, dass die Fahrer der 450cc-Kategorie bei den ersten Etappen einen Vorteil gegenüber den gezügelten groβ<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />en KTM haben. Das dürfte sich aber in der Folge ausgleichen."


30-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 2: Die technischen Abnahmen gehen weiter

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Die Formalitäten und Verfahren gehen den ganzen Tag über weiter für die Fahrer und Teams dieser 32. Ausgabe der Dakar-Rallye. Bei den Abnahmen werden die administrativen Unterlagen der Teilnehmer geprüft und daneben natürlich die Fahrzeuge einer eingehenden Prüfung durch die Rennkommissare unterzogen. Motorräder, Quads, Pkw und Lkw werden zudem mit allen erforderlichen Sicherheits- und Navigationsinstrumenten ausgerüstet, um das Rennen in Angriff nehmen zu können (Iritrack, Sentinel, GPS, Balise,...). An diesen drei Tagen der "administrativen und technischen Abnahmen" werden die Hilfs-, Organisations- und Pressefahrzeuge ebenfalls einberufen. Heute werden 76 Motorräder, 7 Quads, 61 Autos und 28 Trucks in La Rural, dem Messezentrum im Herzen der argentinischen Hauptstadt vorstellig. Insgesamt werden im Tagesverlauf 250 Fahrzeuge erwartet.


29-12-2009 - UND ALLES NIMMT SEINEN ANFANG IN LA RURAL

Die 32. Auflage der Rallye Dakar ist für die ersten Teilnehmer, hauptsächlich aus Nord- und Südamerika, bereits Realität, nachdem sie sich der technischen Abnahme ihrer Fahrzeuge unterzogen haben. Nach diesen drei Tagen der Zusammenkunft und der Formalitäten nehmen Piloten und Teams am Freitag, den 1. Januar, die erste Etappe in Angriff.
Es ist die Zeit des großen Wiedersehens, der mehr oder weniger erlebnisreichen Reiseberichte, der Spekulationen über den Rennverlauf. Die Abnahme bei der Rallye Dakar, dieses große Stelldichein im Vorfeld, findet stets in lockerer Atmosphäre statt, aber dennoch mit ausreichend Konzentration, um sich die 14 Renntage auszumalen, die 9000 Kilometer langen Straßen, Pisten und Dünen, die auf das Teilnehmerfeld warten. Die Piloten, die Amerika bereits im vergangenen Jahr entdeckt haben, können sich noch gut an Buenos Aires erinnern. Viele nahmen ihre Fahrzeuge im Delta Dock entgegen, im Landehafen, der rund 100 Kilometer von der argentinischen Hauptstadt entfernt liegt. Danach sind sie in Richtung des Ausstellungszentrums La Rural aufgebrochen, in dem wie schon Anfang 2009 die technischen und administrativen Kontrollen erfolgen… und in gut zwei Wochen die Feierlichkeiten der Zielankunft, denen alle beiwohnen wollen.
Die Abnahme der Fahrzeuge erstreckt sich über drei Tage, wobei die Teilnehmer aus Nord- und Südamerika als erste vorfahren müssen. Reihenweise Argentinier und Chilenen haben ihre Maschinen und Boliden dem Urteil der Rennkommissare unterworfen. Unter ihnen war auch Marcos Patronelli, der Zweitplatzierte der Quad-Kategorie 2009, auf dem die meisten Sieghoffnungen der Gauchos ruhen. Einen Wettbewerb hat er an diesem ersten Tag bereits zu seinen Gunsten entschieden: den der meisten Interview- und Autogrammwünsche. Der Amerikaner Jonah Street, letztjähriger Etappensieger, gewinnt seinerseits den Preis in der Kategorie „Pleiten, Pech und Pannen“, weil er seinen Führerschein in einem Hotel am anderen der Stadt vergessen hat. Dieses Mal ist der Navigationsfehler noch nicht folgenschwer…
Insgesamt gestatteten die Kommissare etwa 100 Fahrzeugen die Einfahrt in das Parc fermé, das sie für die erste Etappe am Freitag wieder verlassen werden. An diesem halben Tag in La Rural fanden sich zwar Cyril Despres und David Casteu ein, die etwas früh dran waren, oder das voll versammelte Team von BMW X-Raid für eine Pressekonferenz, aber die Rallye-Tenöre geben sich am Mittwoch und Donnerstag ein Stelldichein. Ab morgen werden Podiumsanwärter wie David Frétigné in der Motorradkategorie oder Robby Gordon bei den Autos auf dem Prüfgelände erwartet.


29-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 1: Patronelli im Doppelpack

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Der abgeriegelte Fuhrpark von La Rural im Nachmittag. Die Regenschauer stören kaum die technischen Kontrollen und verstimmen höchstens ein wenig die Teilnehmer, die letzte Teile an ihren Quads anbringen. Gut verstaut und geschützt durch eine blaue Plane bleiben die Fahrzeuge der Gebrüder Patronelli von dieser Unannehmlichkeit verschont. Ein absolut gelassenes Duo, auf dessen Schultern seit dem Husarenstück von Marcos bei der letzten Dakar-Auflage (2. Platz bei der ersten Teilnahme hinter dem unangefochtenen Sieger Machacek) die Hoffnungen und die Leidenschaft der argentinischen Schlachtenbummler ruhen. Doch das belastet die beiden Quad-Piloten nicht weiter. „Ich bin ganz ruhig“, gesteht Alejandro, der trotzdem einräumt, dass ihn Umfang und Sorgfältigkeit der ersten technischen Prüfungen, an denen er teilnimmt, beeindrucken. „Aber dank meines Bruders und des freundlichen Empfangs durch die Zuschauer ist alles viel leichter.“ Der Titel des Vize-Meisters der Quad-Kategorie scheint Marcos, dem man nun den Gesamtsieg vorhersagt, keine schlaflosen Nächte zu bereiten: „Man will sich natürlich immer verbessern, allerdings sage ich nie, dass ich gewinnen werde oder will. Zu groß ist mein Respekt vor diesem großen Rennen, der Rallye Dakar.“ Wäre da nicht das heißblütige Temperament der beiden Piloten. Aber auch in dieser Hinsicht bleibt Rookie Alejandro auf dem Teppich. „Wir können sehr gelassen auftreten, egal unter welchen Umständen.“ Wenn es regnet, sind die beiden immerhin die einzigen Konkurrenten, die daran denken, ihre Quads zu schützen. Ein Zeichen.


29-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 1: Ein unerkannter Riese

An diesem Tag, an dem Nord- und Südamerikaner den Ton angeben, gehen einige glatt unerkannt durch. Trotz seiner 1m88 Körpergröße und seiner fast 100 kg erschien der Australier Rob Pollard ganz klein inmitten der Menschenmenge bei den Kontrollen und wirkte auch ziemlich eingeschüchtert durch sein erstes Stelldichein mit der Rallye Dakar. „Für mich ist das eine große Premiere, und ich muss eingestehen, dass ich einen ziemlichen Druck spüre. Diese ganze Organisation ist schon beeindruckend.“ Zwischen der Vorlage seiner Dokumente und der technischen Abnahme seiner KTM 690 könnte der Pilot aus Perth glatt das Rennen vergessen. „Es muss so vieles erledigt werden. Noch ist es erst der Anfang eines Traums. Ich nutze jede Gelegenheit, um mich zu unterhalten und um mich an den Erfahrungen der anderen zu berauschen.“ Und um nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, kann der starke Rob auf Mrs. Pollard zählen, die während der ganzen Rallye anwesend sein wird.


29-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 1: Street, zurück auf die Straße…

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Gerade angekommen, und schon wieder aufgebrochen. An diesem ersten Tag der technischen Abnahme hat Jonah Street, einer der wenigen heute vertretenen Etappensieger der Rallye, zunächst einmal einen Blitzauftritt vor den Kommissaren hingelegt. Der zerstreute Amerikaner hatte schlichtweg seinen Führerschein vergessen. Also hieß es, schnell zum Hotel ins Stadtzentrum von Buenos Aires zurückkehren, um das wertvolle Dokument an sich zu nehmen. Ein erster, sicherlich kleiner Aussetzer für den KTM-Piloten, der angibt, für diese neuerliche Südamerika-Auflage in Topform zu sein: „Im letzten Jahr bin ich an den Start gegangen, obschon ich am Handgelenk verletzt war.“ Das sollte ihn aber nicht davon abhalten, die fünfte Wertungsprüfung nach San Rafael zu seinen Gunsten zu entscheiden, bevor er am Morgen nach dem Ruhetag zur Aufgabe gezwungen war. „Jetzt bin ich nach einer Handgelenksoperation in Topform zurück. Mein Ziel ist es zu gewinnen! Möchten das nicht alle Motorradpiloten, die an den Start gehen…“


29-12-2009 - "Technische Abnahme" - Tag 1: Die Amerikaner machen den Anfang

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Heute startet die heiße Phase der großen Vorbereitungen der zweiten Südamerika-Auflage mit dem Beginn der technischen und administrativen Abnahme, der sich die Dakar-Teilnehmer unterziehen müssen. Im Vergleich zur Vorjahresauflage ist das Arbeitspensum der Kommissare und Prüfer viel intensiver: Sie müssen sich auch mit den Fahrzeugen auseinandersetzen, die den Atlantik überquert haben. Die Teilnehmer, deren technische Fahrzeugabnahme 2008 im Hafen von Le Havre stattfand, werden dieses Mal im Ausstellungszentrum La Rural in Buenos Aires erwartet. Die Prüfungen erstrecken sich über drei Tage, wobei ein erster Durchgang hauptsächlich den nord- und südamerikanischen Vertretern gilt. Für den heutigen Tag wurden 100 Fahrzeuge zur Abnahme gebeten (39 Motorräder, 17 Quads, 35 Autos und 9 Trucks). Den Reigen eröffnete das chilenische Team von Javier Campillay und Guzman Dario um 12 Uhr Ortszeit.